Kalibrierservice

Prüfmittel-Überwachung

Hommel Hercules bietet Ihnen Kalibrier- und Prüfdienstleistungen nach anerkannten Normen und Verfahren gemäß den Vorgaben der DIN EN ISO/IEC 17025 an.

Sie können sowohl beim Kauf neuer Mess- und Prüfgeräte als auch für zyklische Rekalibrierungsfristen Ihrer vorhandenen Mess- und Prüfmittel (herstellerunabhängig) die Prüfmittelüberwachung in unserem Haus durchführen lassen.

Die DAkkS Akkreditierung bietet Ihnen eine kontinuierliche Sicherstellung der Prozesse. Hierdurch haben Sie die Gewissheit einer sorgfältigen Überwachung aller Abläufe in unserem Haus und im Haus unseres Partners, insbesondere einer verfahrensgerechten Durchführung der Prüfmittelüberwachung.

Unser Portfolio:



  • Kalibrierlabor am Standort in Viernheim
  • Mobiles Labor – Möglichkeit zur „Vor-Ort-Kalibrierung“
  • Online-Portal zur Messmittelverwaltung
  • Reparaturen und Justierungen
  • Sonderleistungen rund um Messmittel

Prozessablauf:

  • Anlieferung Ihrer Prüfmittel:
    Hommel Hercules Werkzeughandel GmbH Co.KG
    Kalibrierservice
    Heidelbergerstr. 52
    68519 Viernheim
  • Quantitative Erfassung Ihrer Prüfmittel
  • Qualitative Erfassung Ihrer Prüfmittel bei der Temeka GmbH
  • Durchführung der Kalibrierung
  • Prüfmittelüberwachung
  • Signierung Ihrer Prüfmittel auf Wunsch
  • Anbringen der Prüfplakette
  • Anfertigung des Zertifikats
  • Nachbereitung der Prüfmittel auf Wunsch
  • Protokollierung Ihres Prüfmittelauftrags bei Temeka
  • Rückversand durch Hommel Hercules

 

FAQ – Kalibrierung nach DIN EN ISO/IEC 17025

Eine Kalibrierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 erfolgt nach einer internationalen Norm für Prüf‑ und Kalibrierlaboratorien. Sie stellt sicher, dass Messungen fachlich korrekt, nachvollziehbar und vergleichbar durchgeführt werden. Dabei werden sowohl Messabweichungen als auch die zugehörige Messunsicherheit ermittelt und dokumentiert.

Eine Kalibrierung nach ISO/IEC 17025 ist insbesondere dann erforderlich, wenn hohe Anforderungen an Messgenauigkeit und Nachweisbarkeit bestehen. Dies betrifft unter anderem Industriebranchen mit Qualitäts‑ oder Prüfpflichten. Auch bei Audits, Zertifizierungen oder gesetzlichen Vorgaben kann eine akkreditierte Kalibrierung notwendig sein.

Rückführbarkeit bedeutet, dass Messergebnisse über eine lückenlose Kette von Vergleichsmessungen auf nationale oder internationale Normale bezogen werden können. Jede Stufe dieser Kette ist dokumentiert und mit definierter Messunsicherheit versehen. Dadurch sind Messergebnisse weltweit vergleichbar.

Ein Kalibrierschein dokumentiert die ermittelten Messwerte und die zugehörige Messunsicherheit. Zusätzlich werden eingesetzte Bezugsnormale, Umgebungsbedingungen und Messverfahren aufgeführt. Der Kalibrierschein dient als Nachweis für die Rückführbarkeit und die fachgerechte Durchführung der Kalibrierung.

Die Norm selbst gibt keine festen Kalibrierintervalle vor. Unternehmen legen diese basierend auf Einsatzhäufigkeit, Genauigkeitsanforderung und Stabilität des Messmittels fest. In der Praxis ist ein jährlicher Kalibrierzyklus verbreitet, kann aber je nach Anwendung angepasst werden.

Eine Kalibrierung mit international anerkanntem Nachweis wird von akkreditierten Kalibrierlaboratorien durchgeführt. In Deutschland erfolgt die Überwachung dieser Labore durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS). Nur akkreditierte Labore können entsprechende Kalibrierscheine mit weltweit anerkannter Gültigkeit ausstellen.

Kalibrierte Messmittel liefern verlässliche und reproduzierbare Messergebnisse. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für stabile Produktionsprozesse und normgerechte Qualitätssicherung. Ohne regelmäßige Kalibrierung können Messabweichungen unentdeckt bleiben und zu fehlerhaften Bewertungen führen.

ISO 9001 beschreibt allgemeine Anforderungen an das Qualitätsmanagement eines Unternehmens. ISO/IEC 17025 hingegen bewertet die fachliche Kompetenz und die messtechnische Qualität eines Kalibrierlabors. Für die Aussagekraft von Messergebnissen ist ISO/IEC 17025 die maßgebliche Norm.

Kalibrierte Messgeräte werden in der Regel mit einer Kalibriermarke oder einem Aufkleber versehen. Diese enthält Informationen wie Kalibrierdatum und nächsten Prüftermin. Dadurch lässt sich der Status eines Messmittels im Betrieb schnell nachvollziehen.