1. Was ist die LBA-Zertifizierung als "Bekannter Versender"?
Die LBA-Zertifizierung als "Bekannter Versender" ist ein behördliches Zulassungsverfahren, das Unternehmen ermöglicht, ihre Luftfracht als sicher zu kennzeichnen. Diese Zertifizierung wird vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) vergeben und stellt sicher, dass die Luftfracht vor unbefugtem Zugriff und Manipulationen geschützt ist.
2. Warum ist die LBA-Zertifizierung wichtig?
Die Zertifizierung als "Bekannter Versender" ermöglicht es Unternehmen, ihre Luftfracht ohne zusätzliche Sicherheitskontrollen direkt an reglementierte Beauftragte zu übergeben. Dies spart Zeit und Kosten, da die Fracht nicht erneut überprüft werden muss.
3. Wie erhält man die LBA-Zertifizierung als "Bekannter Versender"?
Um die Zertifizierung zu erhalten, müssen Unternehmen einen Antrag beim Luftfahrt-Bundesamt stellen und ein Sicherheitsprogramm erstellen, das die Schutzmaßnahmen für die Luftfracht beschreibt. Zudem wird der Betriebsstandort vor Ort überprüft (Validierung). Es fallen Gebühren und Auslagen an.
4. Welche Anforderungen müssen erfüllt werden?
Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Luftfracht identifizierbar und vor unbefugtem Zugriff geschützt ist. Der Sicherheitsbeauftragte des Unternehmens muss eine Zuverlässigkeitsüberprüfung und spezielle Schulungen absolvieren. Auch das Personal, das Zugang zur Luftfracht hat, muss überprüft und geschult werden.
5. Wie lange gilt die Zertifizierung?
Die Zertifizierung als "Bekannter Versender" gilt für maximal fünf Jahre. Unternehmen sollten mindestens vier Monate vor Ablauf der Zertifizierung einen Antrag auf Verlängerung stellen2.
6. Welche Vorteile bietet die Zertifizierung?
Die Zertifizierung bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine schnellere Abwicklung der Luftfracht, geringere Kosten durch den Wegfall zusätzlicher Sicherheitskontrollen und eine erhöhte Sicherheit der Fracht.![]()